Restaurierung in China

Die buddhistischen Fresken in den Magao-Grotten, Chinas erstem UNESCO-Weltkulturerbe, wurden restauriert.

Darüber informiert  german.china.org.cn

Restaurierung des Ehrengrabes von Emilie Flöge

Das Ehrengrab von Emilie Flöge befindet sich am Evangelischen Friedhof Simmering in Wien 11., Simmeringer Hauptstraße 242, Grab K-8-4.

Ehrengrab Emilie Flöge

Ehrengrab Emilie Flöge

Historisches zu Emilie Flöge

Emilie Louise Flöge (* 30. August 1874 in Wien; † 26. Mai 1952
ebenda) war eine österreichische Designerin, Modeschöpferin
und Unternehmerin. Sie war die Lebensgefährtin des Malers
Gustav Klimt.

Emilie Flöge führte gemeinsam mit ihrter Schwester Helene ab 1904 bis 1938 im
Haus Mariahilferstraße 1 b über dem Cafe Casa piccola den
Modesalon „Schwestern Flöge“, den Josef Hoffmann im
Jugendstil ausgestattet hatte. In diesem Salon präsentierte sie
Modellkleider, die dem Modegeschmack der Wiener Werkstätte
entsprachen. Von Gustav Klimt stammten die Entwürfe für das
Firmensignet und das Geschäftspapier des Hauses. Gustav
Klimt entwarf für sie, wie auch Kolo Moser, Reformkleider für
ihre Haute Courture Mode.
Emilie Flöge hatte Gustav Klimt 1891 kennengelernt, als ihre
Schwester Helene Gustavs Bruder Ernst heiratete. Nachdem
Ernst Klimt im Dezember 1892 überraschend gestorben war,
wurde Gustav Klimt zum Vormund der kleinen Helene Klimt
bestimmt.
Im Grab liegen die Mutter Barbara Flöge, deren drei Töchter
Pauline, Helene, Emilie sowie Helenes gleichnamige Tochter
und deren Mann Dr. Rudolf Donner (1 890-1 928).

Im Film „Klimt“ (Hauptrolle: John Malkovich) spielt Veronica Ferres die Rolle von Emilie Flöge.

Restaurierung von Grabstein und Gruft

Die Restaurierungsarbeiten bestanden aus einer sorgfältigen Reinigung inkl. Behandlung mit Biocid, Neuvergoldung der Grabinschrift, Entrostung, Rostschutz und Lackierung der Gruftdeckelringe, Versetzen der Blumenwanne auf ein Ziegelfundament und Fixierung am Sockel.

  Vergoldung der Grabinschrift   Rostschutz der Gruftdeckelringe   Montage der Blumenwanne

Die Grufteinfassung war am Fußende um einige Zentimeter verschoben. Deshalb mußte die Gruftabdeckung angehobenwerden, damit die Einfassung repositioniert werden konnte. Dabei wurde auch ein Dokumentationsfoto in die Gruft hinein aufgenommen.

Gruft mit Sarg von Emilie Flöge

Gruft mit Sarg von Emilie Flöge

 

Restaurierung des Ehrengrabes „Johann Vesque von Püttlingen“

Im Penzinger Friedhof in Wien 14. befindet sich dieses Grab mit der Adresse 6-4-11.  Jahrzehnte lang wurde es nicht gepflegt und war dementsprechend verwittert, verrostet und von Efeu überwuchert.

 

 

 

 

 

 

 

Nun wurde es zum Ehrengrab der Stadt Wien erklärt und vor dem Verfall bewahrt.

Historisches zu Johann Vesque von Püttlingen

Johann Vesque von Püttlingen – Pseudonym: Johann Hoven – war Komponist, hauptberuflich Beamter. Geboren am 23. Juli 1803 in Opole in Galizien, gestorben am 29. Oktober 1883 in Wien.
Sein aus französisch-niederländischem Adel stammender Vater, Jean Vesque de Puttelange, wurde 1793 als k.u.k. Beamter von Napoleon aus den habsburgischen Niederlanden vertrieben. Von Brüssel gelangte er über Polen schließlich 1804 nach Wien, wo er in den österreichischen Staatsdienst eintrat.
Johann Vesque von Püttlingen trat ebenfalls in den Staatsdienst ein, erhielt 1866 die Freiherrnwürde, wurde 1876 Mitglied des Herrenhauses und erhielt 1879 die Geheimrathwürde. Er war 1840 beteiligt an der Schaffung des ersten Staatsvertrages zum Schutze des geistigen Eigenthums. Sein Buch „Das musikalische Autorenrecht“ (1864) gilt als der Beginn des musikalischen Urheberrechtsschutzes in Österreich.
Sein Haus zählte zu den musikalischen Mittelpunkten Wiens. Er veranstaltete Hauskonzerte und hatte Kontakte zu Franz Schubert, Robert und Clara Schumann, Hector Berlioz, Franz Liszt, Carl Loewe, Giacomo Meyerbeer, Felix Mendelssohn Bartholdy, Otto Nicolai u.a. Seine Opern wurden in Wien, Berlin,
Dresden mit Erfolg aufgeführt. Er schrieb auch mehrere Kirchen- und Kammermusikwerke und eine große Anzahl von Liedern, darunter die 88 Nummern umfassende Vertonung von Heinrich Heines Gedichtesammlung „Die Heimnkehr“. Mit einer gut ausgebildeten Tenorstimme war er ein meisterhafter Interpret seiner humoristischen Lieder.
Quellen:
http://www.aeiou.encyclop.v/v379928.htm
http://de.wikisource.org/wiki/ADN:Vesque_von_Püttlingen,_Johann
http://dewikipedia.org/wiki/Johann_Vesque_von_püttlingen

KONSERVIERUNG UND RESTAURIERUNG DER GRUFT

Die Restaurierung der Steine  wurde von mir und meinen Mitarbeiterinnen durchgeführt. Die Reinigung umfasste die Entfernung von pflanzlichem Bewuchs und Wurzeln, Behandlung mit Antimoos, Reinigung mit reduziertem Druckwasserstrahl, Entfernung von Rostabläufen, Entfernung von Zementplomben und – fugenmassen. Die linke Inschrifttafel mußte heraus genommen werden, weil dahinter Wurzeln eingewachsen waren. Eine breite, offene Fuge des darüber liegenden Gesimses hatte überdies Regenwasser direkt hinter die Tafel in den Sandstein geleitet, der durch Bindemittelverlust in der Substanz geschädigt wurde.

Nach der Reinigung folgten als weitere Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen: Festigung des Sandsteins mit Kieselsäureester, Ergänzung der Fehlstellen mit Kunststeinmörtel, Neubefestigung der Inschrifttafel, Schließen der Fugen, Neufassung der Inschriften (975 Zeichen) und Schlußhydrophobierung der beiden Seitenteile aus Sandstein.

Für die Restaurierung der Einfriedung, der Laternen und des Pflanzenkorbes wird eine Spezialfirma für Metallrestaurierung beauftragt werden.

90 Jahre Friedensstadt – Denkmal für Landbesetzung restauriert

Für die Arena-Besetzung 1976 gibt es noch kein Denkmal. Wohl aber für eine Landbesetzung in Wien 13., nahe dem Lainzer Tiergarten.  Am Denkmal „Friedensstadt“ ist zu lesen: „Am 19. September 1920 haben Siedlungswillige Kriegsbeschädigte diesen Bereich des Tiergartens besetzt und damit die Voraussetzung zum Entstehen der Friedensstadt geschaffen.“ Besondere Verdienste haben sich erworben: „Bürgermeister Jakob Reumann, Architekt Adolf Loos, … “ Na, geht doch! Die Grundsteinlegung am 3. September 1921 jährt sich heuer zum 90. mal. Aus diesem Grund haben wir das Denkmal in Wien 13., Friedenszeile 20 (parallel zur Hermesstraße) über Auftrag der Stadt Wien restauriert. Ich bin schon gespannt auf das Festl des Siedlervereins.

  

Denkmal Guido Holzknecht: Graffiti – Entfernung

Die Bronzebüste des Guido Holzknecht wurde 1932 von Josef Heu angefertigt. Sie steht auf einem Steinsockel aus Konglomerat in Wien 9., im Arne-Carlsson-Park.

Die Beschmierung und Anschüttung des Sockels mit grüner Farbe als Graffiti zu bezeichnen wäre eine Beleidigung aller Graffiti-KünstlerInnen. Die Schmiererei wurde mittels Mikrosandstrahl entfernt. Eine leichte Verdunkelung („Anfeuerung“) an den Kontaktstellen des Lacks blieb sichtbar. Die Inschrift wurde retuschiert und die gereinigte Fläche hydrophobiert.

Guido Holzknecht war ein Pionier der Röntgenologie und starb an den Folgen eines Strahlenschadens – an Krebs.

Abschluß der Steinrestaurierung am VfGH / VwGH in Wien

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Endlich fertig. Hat auch zwei Bausaisonen, 2009 und 2010 gedauert. Nun sind die Restaurierungsarbeiten an den beiden Giebelrisaliten der ehem. Böhmischen Hofkanzlei in Wien (heute Sitz von Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof) abgeschlossen. Die Gerüste wurden bereits Anfang Oktober 2010 abgebaut. Somit können die Kraftfahrzeuge die Fassade in der engen Wipplingerstraße wieder ungestört mit ihren Abgasen schwärzen und schädigen.

Die durchgeführten Massnahmen sind im Restaurierbericht dokumentiert.

Restoration of marmoreal sculptures

The marmoreal fountain sculptures were unearthed. The marblestone is white, like Carrara. The surface is earth-brown and covered with crusts (mainly at the backside).

Sculpture 1 had been restored partly (polyester resin adhesive joints).

Sculpture 1

Sculpture 2 was delivered in 4 fragments.

Sculpture 2 Sculpture 2, plinth Sculpture 2, fragments

The cleaning of the marmoreal sculptures was accomplished with pure water and brushes, removing the dirt. This brightened up the colour towards a more natural marble-surface, but left the patina staines and crusts. These crusts could be removed by scalpel or sandblasting – but the customer did not want that.

At one figure there were several new polyester resin adhesive joints. Polyester should not be used in stone restauration, because it embrittles soon. I used permanent elastic resins. I did not break these old adhesive joints, otherwise the surrounding stone would be destructed. In addition I could not detect if there are core crabs stuck in. One broken arm was not stuck on in line to the upper arm. My conclusion was to leave these old joints alone. I just removed the squeezed out polyester, filled the slits with artificial stone plaster and in case of the above mentioned arm retouched the small overlap. The void at the plinth was armed with steel and completed with artificial stone plaster.

Sculpture 1, core iron, plinth Sculpture 1, plinth completion Sculpture 1, completion Sculpture 1, finished after cleaning and retouch

The other figure was broken into pieces. Older rusty iron reinforcements coated with lead were removed, because of the loss by rust dilatation, which blasts the stone. The broken pieces were stuck together with permanent elastic resin and armed with stainless steel. The slits were filled with artificial stone plaster.

old reinforcements Sculpture 2, connecting 1 Sculpture 2, connecting 2 Sculture 2, connecting 3 Sculpture 2, connecting 4 Sculpture 2, connecting 5 Sculpture 2, finished after cleaning

Vandalismus auf der Baustelle

Wir hatten schon mehrmals nächtlichen Besuch auf dem Gerüst an den Portalen des Verfassungsgerichtshofes (ehem. Böhmische Hofkanzlei) in Wien. Leere Sektflaschen oder ein Schlaflager aus Schutzanzügen mit Zigarettenstummeln neben dem Bett wiesen darauf hin. Es ist ja auch nicht schwierig ein Gerüst zu erklimmen, auch wenn die unterste Leiter hochgeklappt und mit Kette und Schloß gesichert ist.

Aber diesmal waren ganz uncoole Typen oben. Es fiel ihnen zu ihrer Belustigung nichts besseres ein als sinnlose Zerstörung. Ein geöffneter Kübel weißer Kalkschlämme wurde von ganz oben hinunter geworfen.

Der Kübel schlug ca. 20 m tiefer auf der Plattform auf und der Inhalt spritzte auf die gegenüber liegende Fassade des Alten Rathauses, bevor er dann weiter auf den Gehsteig abstürzte und dort alles versaute.

(Fotos zum Vergrößern anklicken)

Damit nicht genug, hinterließen die Jungs noch Schuhabdrücke (Addidas retro style) auf den bereits fertig restaurierten Figuren.

Weil sie selten ein derart geiles Erlebnis hatten, wiederholten sie den Besuch auf dem Gerüst ein Woche später. Da fanden sie gelbe und rote Trockenpigmente und weißen Lack. Die Farben applizierten sie unten links ums Eck.

Sichtlich angetan von ihrem Kunstwerk hinterließen sie noch eine Signatur auf Höhe der  dritten Gerüstetage.

Fortsetzung der Steinestaurierung an der Böhmischen Hofkanzlei

Seit Ende April setzen wir an den Portalen des Verfassungs- / Verwaltungsgerichtshofes  in der Wipplingerstrasse (ehem. Böhmische Hofkanzlei) die voriges Jahr begonnenen Restaurierungsarbeiten fort. Die Restaurierung umfasst die Steinteile des rechten Portals  in der unteren Portalzone und des gesamten linken Portals vom Strassenniveau bis in ca. 30 m Höhe, mit vielen Figuren, Wappen und  Ornamenten – u.a.  auch dieser angestrengt blickende Atlas:

Atlas

Atlas

Die Reinigungsarbeiten, inkl. Sandstrahlen sind bereits abgeschlossen. Nun folgen die Reparaturen, Ergänzungen, Kittungen. Abschließend wird die Oberfläche mit einer Kalkschlämme gefasst werden. Die Fertigstellung ist für Ende September 2010 vorgesehen.

Kunststeinguß

„Ich suche einen geeigneten Kunststeinmörtel, mit dem ich den Eindruck von Ruhrsandstein nachbilden kann.“

Lieber Herr Kühne, danke dass sie sich an mich gewendet haben. Ich veröffentliche meine Antwort hier im Blog, damit auch andere etwas davon haben.

Kunststeinmörtel werden in der restauratorischen Praxis dem vorliegenden Naturstein genau angepasst. Vorweg müssen  Enstehung und chemischen und technischen Eigenschaften bestimmt werden.  Ruhrsandstein wurde in Österreich praktisch nicht  verwendet und ist mir daher nicht sonderlich bekannt. Auf der Webseite des Geowissenschaftlichen Dienstes von Dr. Olaf Otto Dillman wird  Ruhrsandstein sehr gut beschrieben. Daraus geht hervor, dass dieser Sandstein sich durch eine intensive quarzitische Bindung auszeichnet (im Gegensatz zum kalzitisch gebundenen Kalksandstein). Die Eigenschaften und die Abbau- bzw. Schadensphänomene von Kalksandstein und Quarzsandstein unterscheiden sich erheblich. Die unterschiedlichen Eigenschaften erfordern unterschiedliche Materialien und Vorgangsweisen bei der Restaurierung. Da es sich hier um den Nachguß in Kunststein handelt und nicht um Konservierung und Restaurieung von Bestand, erspare ich mir die Erörterung der erwähnten Unterschiede. Falls jedoch  Fehlstellenergänzungen und Oberflächenschutzbehandlungen (Schlämmen) am Naturstein vorgenommen werden sollen, ist auf die Besonderheit des Quarzsandsteins Rücksicht zu nehmen.

Für den Nachguß empfehle ich folgendes Rezept:

DasVolumsverhältnis von Füllstoff (Sande) zu Bindemittel beträgt 4:1 bis 5:1. Zusatz von Primal (Sie können auch eine andereHaftbrücke als Elastifizierung verwenden, Primal vergilbt aber nicht so leicht) im Verhältnis 1:6 im Anmachwasser.

Die Farbe des Kunststeins kann durch Zugabe von Erdpigmenten (Oxydfarben) angeglichen werden. Dazu ist es notwendig Probekörper anzufertigen und im trockenen Zustand zu beurteilen (schnelle Trocknung mit Heißluftfön). Hinzufügen der Pigmente immer ins Anmachwasser. Wenn die Menge der zugegebenen Pigmente bei der Anfertigung der Probekörper abgewogen wurde, ist der Verbrauch für größere Mengen leicht auszurechnen.

Bindemittel: Weißzement (andere Zemente scheiden als Salzbildner aus). Kalk ist wegen Gipsbildung zu vermeiden.

Füllstoff ist Sandsteinsand (Hauptgemengeteile Quarz und Feldspat)  von geeigneter Farbe und Körnung. Für den Kunststeinguß ist sowohl Rundkorn als auch Bruchkorn möglich.

Körnung:

  • 1 Volumsteil  der Körnung 0-4
  • 2 Volumsteile der Körnung 0-2
  • 1 Volumsteil der Körnung 0-1
  • 1 Volumsteil Marmormehl 0,0-0,5

Den Sand und den Weißzement bekommen Sie im Baustoffhandel (Baumärkte), lassen Sie sich aber (telefonisch) Auskunft über das angebotene Material geben. Wesentlich billiger, aber auch etwas aufwändiger ist es, die Sande direkt bei einem Sandwerk zu holen. Den Besuch eines Sandwerkes empfinde ich immer als nettes Abenteuer.

Herstellung:

Die möglichst trockenen Sande  nach Volumsteilen mischen.  1 Volumsteilteil Zement mit 0,62 Volumsteilen Wasser (inkl. Haftbrücke) mischen und  dann das Sandgemisch einrühren. Bei größeren Mengen am besten einen Betonmischer verwenden, aber darauf achten, dass das angemischte Material schnell abzubinden beginnt und also innerhalb von ca. 1 Stunde verarbeitet sein sollte. Befüllen der vorbereiteten Negativform mit dem Kunststeinmaterial, zwischendurch Einlegen einer Armierung, auffüllen und verdichten durch kräftiges stampfen (mit Holzklotz), abziehen des Überstandes mit Holzlatte und Oberfläche glatt streichen. Abdecken der freien Gußfläche mit nassen Tüchern. Vor Hitze und Frost schützen.

Jeder Kunststeinguß ist mit einer Stahlarmierung zu versehen, da der Kunststeinguß zwar gut Druckspannungen aufnehmen kann, aber zur Übernahme von Zugspannungen wenig geeignet ist. Im Falle von Fensterbänken schlage ich 3-4 Stäbe Baustahl mit dem Durchmesser 6mm vor.  Die Bewehrungseisen sollen ca. 3 cm unter der Oberfläche liegen, da es sonst zu Rostbildung und Abplatzungen kommt.

Ausformen des fertigen Kunststeingußes frühestens nach 3 Tagen. Nach 4 Wochen ist der Kunststein belastbar.

Oberflächenbehandlung: Zur Erzielung einer Oberflächentextur, die dem Naturstein nahe ist, muß die Zementhaut nach dem Ausformen mit Schleifpapier abgezogen werden. Eine Schlußhydrophobierung (Siloxanlösung) ist auf bewitterten Fassadenteilen sehr ratsam.

Falls Ihnen diese Vorgangsweise zu aufwändig ist, lassen Sie sich von der Fa. Remmers beraten und entsprechendes Material liefern. Auch die Fa. Keimfarben bietet mineralische Trockenmörtel in Säcken an (z.B. „KEIM Restauro-Gieß“).